Kindergarten Rübmatt 2

Lehrpersonen

Klassenlehrperson:

DaZ:

Lehrperson VHP:

 

 

Rahel Schaub & Simone Janach

Isabelle Rudin

Sarah Schafroth

 

 


Stundenplan

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Wo wir sind

Schulhaus Rübmatt, Gassenbachweg 13, 4434 Hölstein, Parterre

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So sind wir zu erreichen

Alle Lehrpersonen (Ausnahme Religionslehrpersonen) sind neu zu erreichen unter: vorname.nachname@schulehoelstein.ch

Aktuelles

Märchenhafter Start ins Jahr 2022

Gut erholt und voller Motivation sind wir anfangs Januar bereits in das 3. Kindergartenquartal gestartet. Unser Kindergarten verwandelte sich immer mehr und mehr in einen Eispalast. Von den Decken hingen lange Eiszapfen aus Papiergirlanden sowie einzigartige Schneeflocken-Scherenschnitte. Was für ein toller Anblick. Eines Morgens ertönte im Kindergarten eine leise, märchenhafte Musik und inmitten des Stuhlkreises stand eine geheimnisvolle Holztruhe mit eingravierten Blumen. Was ist da bloss drin? Wir nahmen unseren Mut zusammen und schauten gemeinsam in die Truhe hinein. Ein feiner Lichtstrahl drang sich durch den ersten Schlitz beim Öffnen des Deckels. Er kam von einem hell erleuchteten Stein. Daneben lagen ein kleines gläsernes Fläschchen mit Glitzer-Märchenstaub sowie eine Schriftrolle. Die Schriftrolle entpuppte sich als Einladung, in die Märchenwelt zu reisen. Nachdem wir das Tor der Märchenwelt passierten, empfing uns auf der anderen Seite Frau Holle. Wir hörten das Märchen von dem schönen und fleissigen Mädchen und deren bösen und faulen Stiefschwester. Wir arbeiteten fleissig an der Frau Holle- Werkstatt, damit auch wir mit Märchengold belohnt wurden. Dabei lernten wir zum Beispiel, wie man Tücher schön zusammenfaltet, wie man mit einer Handspindel die Wolle zu einem Faden spinnen kann oder, dass eine Schneeflocke symmetrisch ist und immer genau sechs Arme hat. Wir tauchten so richtig in das Märchen von Frau Holle ein, indem wir auf verschiedene Arten die Geschichte nachspielten. Sei es im Wald auf der Suche nach einem Gold- und Pechtor, im Kindergarten mit Hilfe von Verkleidungsmaterial oder indem wir tief in den selbstgebauten Brunnen sprangen, das Brot auf einem Brotschieber balancierten oder die Äpfel vom Baum schüttelten. Doch leider wollte der Schnee nicht fallen und so brachten wir kurzerhand den Winter in unseren Kindergarten. Wir lernten Schneeflocken-Lieder und Verse, gestalteten Schneebilder anhand verschiedener Techniken (Stempel und Abdrücke), bastelten Schneeball-Pompons und backten kurzerhand Schneemänner- und Schneefrauen. Auch einen Schneemänner-Tanz übten wir ein und erfanden unsere eigenen Geschichten mit Hilfe der Geschichtenwürfel. Eines Morgens kündigte uns die Märchenkiste an, dass das Märchentor allmählich mit dornigen Rosenranken zuwächst und somit das Märchentor für immer geschlossen bleibt. Wir verabschiedeten uns somit von Frau Holle sowie von der Märchenkiste und gingen mit tollen Erinnerungen in die Sport- und Fasnachtsferien.

Während den sonnenreichen Ferien erwachte der Kindergarten langsam aus seinem Winterschlaf und die ersten Frühlingsgefühle kamen auf. Der Hahn „Henri“ wartete bereits auf seiner Hühnerstange auf die Kinder und begrüsste sie mit einem lauten „Kikeriki“. Der Hahn Henri erzählte uns seine Geschichte, wie er auf der Suche nach dem perfekten Frühstücksei, auf seine grosse Liebe namens Henriette gestossen ist. Er brachte uns zudem lustige Eierspiele und Eier-Experimente mit. Er zeigte uns auch die Unterschiede zwischen dem Hahn und einer Henne, was Hühner gerne tun, essen und wie ein Ei entsteht. Haben Sie gewusst, dass man an der Farbe des Ohrläppchens der Henne erkennen kann, welche Farbe ihre Eier haben? Oder dass eine freilebende Henne im Jahr etwa 50 bis 60 Eier legt, hingegen eine Henne in einem landwirtschaftlichen Betrieb um die 300 Eier? Doch ganz ohne echte Protagonisten geht es nun auch nicht, weshalb wir kurzerhand in unserer Nachbarschaft eine kleine Seidenhühner-Farm besuchten. Dort durften wir die hübschen Seidenhühner mit vielen Leckereien, wie zum Beispiel Mehlwürmer, verwöhnen.

Wir lernten jedoch nicht nur, wie sich das Leben in einem Ei während 21 Tagen entwickelt, sondern auch, wie sich eine Pflanze entwickelt. Pünktlich auf den Frühlingsbeginn pflanzten wir in unserem Kindergarten Karotten, Radieschen, Kresse und Chrysanthemen. Bereits nach wenigen Tagen konnten wir in unseren Beeten die ersten Samen keimen sehen und nach einer Woche genossen wir zum ersten Mal Butterbrötli mit frischer Kresse und feinem Rührei zum Znüni. So konnten wir richtig „begreifen“ was eine Pflanze zum Wachsen braucht und sie täglich hegen und pflegen. Um besser zu verstehen, wohin das Wasser in einer Pflanze geht, haben wir kurzerhand ein Tulpen-Experiment gemacht. Wir gaben verschiedene Ostereierfarbtabletten in kleine Vasen und stellten weisse Tulpen hinein. Bereits nach 30 Minuten konnten wir beobachten, wie das Wasser über die Stängel in die Blätter und die Blüten wanderte. Nach zwei Tagen strahlten die Tulpen in einer Farbenpracht, die man nur glaubt, wenn man sie selber gesehen hat.

Die kurze Zeit zwischen den Fasnachts -und den Frühlingsferien verging wie im Flug und wir genossen die letzten Tage im „kleinen“ Kindergarten. Sie fragen sich bestimmt wieso? Nun ja, auf uns wartet nach den Frühlingsferien ein grosser Kindergarten! Durch den Umzug des Kindergartens Neumatt 2 wurde die Bürgerstube wieder frei und diese wartet nun sehnlichst darauf, wieder mit farbenfrohen Basteleien und herzlichem Kinderlachen erfüllt zu werden. Auch wenn noch viel Umzugsarbeit auf uns wartet, freuen wir uns alle schon riesig darauf, viel mehr Platz zum Spielen zu haben.

Mit kunterbunten Ostergrüssen und bis bald im neuen Kindergarten!

Das zweite Quartal im KIndergarten

Wie die Zeit vergeht! Nach den Herbstferien wurden die Kinder nicht nur von dem kleinen Zwerg Thorin und seinem Meerschweinchen-Freund Miro begrüsst, sondern von einer ganzen Meerschweinchen-Bande. Die Plüsch-Meerschweinchen Flecki, Strubeli und Bruni besuchten Miro bei uns im Kindergarten und brachten uns viele tolle Sachen mit. Daraus liess sich eine ganze Meerschweinchen-Werkstatt machen. So spielten die Kinder mit den Meerschweinchen auf einer Wiese, welche sie im Vorhinein mit Blümchen und genügend Futter (aus Papier) ausstatteten und wunderschöne Ställe aus Kapplas bauten. Sie brachten die Bilder der Bilderbuchgeschichte wieder in die richtige Reihenfolge, nachdem die Meerschweinchen alles durcheinander gebracht haben oder spielten „Guck nicht über die Mauer“, lösten mathematische Meerschweinchen-Rätsel oder puzzelten ganze Meerschweinchenfamilien zusammen. Nach getaner Arbeit waren die Meerschweinchen so erschöpft, dass sich diese auf den Heimweg machten und dem Kindergarten auf Wiedersehen sagten. Doch was ist das? Da raschelt und schmatzt doch etwas im Kindergarten? Eine kleine Plüsch-Igelfamilie hat sich bei uns im Kindergarten eingenistet. Der Igel Leni, welcher taub auf die Welt gekommen ist, ist mit seiner Familie bei uns im Kindergarten eingezogen. Wir lernten von der Igelfamilie wie sie leben, was sie fressen und wie sie wohnen. Auch was es bedeutet, wenn man nichts hört und wie man sich dann mit seiner Umwelt verständigen kann. So kommunizierten wir immer wieder mit der Zeichensprache, um uns das Privileg des Hörens bewusst zu machen. Immer mehr und mehr zog der Herbst im Kindergarten ein. Goldgelbe, braune und rote Blätter zierten die Kindergartenwände und der Duft von gerösteten Maroni aus der Familien-Spielecke stieg in die Nase. Mit dem Lied von Andrew Bond «Marini, Maruni, Maroni“ sangen wir uns in den Herbst hinein, bis es galt, die Rüben für den Räbelichtliumzug zu schnitzen. Zum Glück halfen uns alle Eltern tatkräftig mit, damit jedes Kind Mitte November stolz ein Räbeliechtli in den Händen halten konnte. Doch je kälter es draussen wurde, desto mehr waren die Igel beschäftigt die Blätter für ein warmes, kuschliges Winternest zu suchen. Eines Morgens, Ende November, verabschiedeten sich die Igelchen in den Winterschlaf. Wir konnten ihnen nicht lange nachtrauern, denn wir hatten bereits die Vorbereitungen für den Samichlaus-Tag zu treffen. Am Montag, 06. Dezember war es soweit und wir trafen den Samichlaus beim Kindergarten Neumatt. Zum Glück haben wir ein Verslein einstudiert, welches wir spontan beim Besuch vortragen konnten. Der war schön stolz auf uns, denn solch ein langes Versli hat er noch nie gehört. Doch nicht nur die Samichlaus-Vorbereitungen beschäftigten uns in dieser Zeit, nein, wir genossen auch gemeinsam die Adventszeit. Mit dem Bilderbuch von Lorenz Pauli und Kathrin Schär namens „Wie weihnachtelt man?“ tauchten wir in die Vorweihnachtszeit ein. Wir genossen jeden Adventstag mit den Waldtieren Eule, Hase, Eichhorn, Buntspecht und Maus, indem wir ihre Geschichte hörten, den Sinn des Schenkens kennenlernten und gemeinsam am Tisch Znüni assen. Am letzten Kindergartentag feierten wir gemeinsam im Wald Weihnachten. Ach war das schön! Wir hörten die Geschichte der Sterntaler von den Gebrüder Grimm, schenkten den Vögeln unser selbstgemachtes Vogelfutter, fanden plötzlich ein Geschenk in Mitten des Waldes und brätelten unsere Würste über einem gigantischen Feuer. Das war ein wirklich toller Jahresabschluss im Kindergarten.

Wir sind nun gespannt, was das neue Jahr für tolle Erlebnisse mit sich bringt und wünschen Ihnen somit von Herzen alles Liebe und Gute für das Jahr 2022

Ein neues Kindergartenjahr hat begonnen

Dreizehn Kinder sind zusammen mit dem kleinen Zwerg Thorin, der uns durch das gesamte Kindergartenjahr begleitet, gut ins neue Kindergartenjahr gestartet. Die fünf Kinder aus dem zweiten Kindergartenjahr haben die acht neuen Kinder sowie die neue Lehrperson Frau Schaub liebevoll aufgenommen und geholfen sich im Kindergarten zurechtzufinden. Gemeinsam haben alle den Kindergarten erkundet sowie Abläufe, Lieder, Verse, Spiele und Regeln kennengelernt.

Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Einleben am neuen Ort, stand die Gruppenbildung im Zentrum. Der Zwerg Thorin unterstützte uns dabei und brachte seinen Freund, das Meerschweinchen Miro, mit zu uns. Miro erzählte uns von seinem Leben als Meerschweinchen, indem er uns seine Geschichte „Das Beste überhaupt – Meerschwein sein“ mitbrachte. Seine Abenteuer spielten wir im Kindergarten mit selbstgebastelten Langhaarmeerschweinchen nach oder schlüpften gleich selber in die Rolle des Meerschweinchens. Wir turnten im Kindergarten über «Flusssteine», zwängten uns durch das dichte Gestrüpp aus Seilen und machten lustige und imposante Kunststücke für die Wahl des besten Meerschweinchens überhaupt. Die Kinder lernten aber auch verschiedene Techniken wie zum Beispiel das Stüpferle, Reissen, Schneiden, Knüllen, Leimen, Zeichnen und Malen kennen. So vertieften sie sich in diese Techniken, indem sie tolle Kunstwerke für die Kindergartenwände produzierten. Sie haben zum Beispiel aus farbigem Papier ein Meerschweinchen «gerissen» und geklebt oder aus verschiedenen flauschigen Stoffen eines geschnitten und geleimt. Oder sie haben fleissig für unseren plüschigen Freund Miro Rüebli, Salatköpfe, Gras und Blüemli aus Papier zugeschnitten, damit auch er etwas zum Futtern hatte. Und wie es die Natur so will, produzierten die Kinder danach auch die kleinen Meerschweinchen-Böhnli aus zerknülltem Seidenpapier. Natürlich durfte ein persönlicher Meerschweinchen-Stall nicht fehlen, welcher die Kinder aus einer Schuhschachtel bastelten. Mit diesem und dem selbstgemachten Langhaarmeerschweinchen konnten sie danach richtig toll spielen. Und nach all diesen Arbeiten und dem vielen Spielen gab es zur Krönung ein feines und gesundes Meerschweinchen-Znüni.

Neben den gestalterischen Techniken lernten die Kinder aber auch den Körperbau, die Eigenschaften, die Essgewohnheiten und vieles mehr über unsere quiekenden, wuscheligen, vierbeinigen Freunde kennen. Und als Highlight vor den Herbstferien besuchten uns sogar noch die lebensechten Meerschweinchen Balina und Oreo. Da durften die Kinder die Meerschweinchen streicheln und ihr neu gelerntes Wissen der Meerschweinchenbesitzerin präsentieren. Das war richtig toll!

So fanden die Kinder während den ersten Kindergartenwochen nach und nach ihren Platz in der Gruppe, lernten dass sie mitten drin sind und manchmal etwas besonders gut oder eben noch nicht so gut können. Sie lernen rücksichtsvoll mit- und voneinander und schätzen die Unterschiedlichkeiten und Einzigartigkeiten im Kindergarten.

Nun wünschen wir allen eine bunte und schöne Herbstzeit und senden liebe Kindergartengrüsse.