Kindergarten Neumatt 2

Lehrpersonen

Klassenlehrperson:

DaZ:

Lehrperson VHP:

 

Sirkka Henrich

Isabelle Rudin

Beatrice Hartmann

 

 


Stundenplan

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Wo wir sind

Kindergarten Neumatt, Langenbaumweg 2, 4434 Hölstein

So sind wir zu erreichen

Alle Lehrpersonen (Ausnahme Religionslehrpersonen) sind neu zu erreichen unter: vorname.nachname@schulehoelstein.ch

Aktuelles

Freundschaft? Was heisst das für uns?

Ein neues Jahr startet und zu den zehn grossen Füchsen kommen sechs kleine Dachse dazu. Der Kindergarten ist eingerichtet und bereit die neu zusammengestellte Kindergruppe in Empfang zu nehmen.

Die sechzehn Kinder kennen sich untereinander von der Spielgruppe oder aus der Nachbarschaft. Somit haben sie keine Hemmungen mit anderen in Kontakt zu treten. Um diesen Prozess zu unterstützen sind dieses Jahr jeweils ein bis zwei Füchse für einen Dachs als eine Familie verantwortlich. Gemeinsam werden Aufträge bearbeitet oder sie helfen sich gegenseitig.

 

Uns begleitet bis nach den Herbstferien die Geschichte «Mein liebster Freund bist du, kleiner Fuchs» von Ulrike Motschiungig. Zu einem Teil der Geschichte haben wir alle Gemeinsam einen riesigen Bieberau gebaut. In einem nächsten Schritt durften die Kinder in ihren Familien zusammen einen möglichst stabilen Turm bauen. Die Gruppe ist sehr flexibel und schafft es immer wieder in neuen Zusammensetzungen zu spielen und zu interagieren.

In der Geschichte haben unterschiedliche Tiere aus dem Wald verschiedene Ansprüche an ihre Freunde. Die Elster möchte eigentlich keinen Freund, ausser dieser hilft ihr mehr Dinge stehlen und zu sortieren. Der Hirsch meint, dass Freunde einander Helfen müssen und die Frösche wollen möglichst viele Freunde und ein grosses Fest. Zwischen diesen Meinungen bilden die Kinder unter Anleitung ein eigenes Bild über Freundschaft und es können alltägliche Probleme und Situationen besprochen und geklärt werden.

Das grosse Thema «Fuchs» begleitet uns immer weiter. Mittels dieses Motives werden unterschiedliche handwerkliche Grundmethoden wie schneiden, reissen und kleben eingeführt. So sind morgens in der Einlaufzeit die Kinder immer in verschiedenen Formen beschäftigt und bauen ihre mitgebrachten Kompetenzen weiter aus.

Einen sehr lustigen Morgen durften wir mit der Polizistin verbringen, welche die Verkehrserziehung mit Nala (ein Zebra) und Lukas (eine Handpuppe) im Kindergarten übernahmen.

«Warte – luege – loose – laufe und in dr Hälfti nomol luege» - Das wurde gut geübt, bevor es auf die Strasse ging. An der Ampel wurde praktisch gezeigt, was wichtig ist!

Schuljahr 18/19

Von den Polen an die Fasnacht

Das neue Jahr startete mit einem Flug an den Nordpol. Dort wurden wir vom kleinen Polarforscher empfangen. Diesen unterstützten wir bei seiner Forschung und fieberten Seite für Seite mit, wer denn all seine Vorräte gestohlen und gegessen hatte. Nach knapp drei Wochen stellte sich heraus, dass ein Zirkuseisbär sich vor dem rohen Fisch der Grossmutter ekelte und lieber Brot mit Marmelade zum Essen hat. Um auch den Eisbären im polaren Winter warm halten zu können wurden Iglus gebaut

Das Thema wurde von einem Forscherheft begleitet, in das täglich die Temperatur, Wetter, Wochentag, Datum und die eigenen Aktivitäten eingetragen werden mussten. So erfuhren alle Kinder, dass auch wenn sie meist den Tag im Kindergarten als “Spielen” wahrnehmen, sie viel erleben.

Passend zum Thema gab es regelmässig Schnee, den wir geniessen durften. 

Zur Vorbereitung der Fasnachtszeit stiegen wir wieder in ein Flugzeug. Wir füllten unsere Pässe aus, packten Mützen und Handschuhe ein und liessen uns auf den Stühlen nieder. Wir haben aus dem Fenster zuerst die letzten Eisbären bestaunt, bevor wir unserem zu Hause gewunken haben und dann über Pinguine und Eisschollen zu fliegen. Nach unserem Flug durften wir ein Theaterstück in der Turnhalle ansehen.

Am Südpol vollbrachten wir durch Kleistern und Malen Pinguinmasken. Das dreifache Kleistern bedeutete für die Kinder eine feinmotorische Übung beim Reissen aber auch das Überwinden des eigenen Ekels vor dem glitschigen Kleister. Doch ist das Thema Fasnacht für alle Kinder immer wieder ein packendes Thema, welches alle ansteckt und viel Freude und Phantasie schenkt. Den Umzug genossen wir gemeinsam mit der Klasse 2a.

Vom Südpol sind wir mit dem Boot in Richtung Ozeanien aufgebrochen.

Die Kinder unterwegs im Orient

“Merhaba!”, “Herzlichwillkommen im Orient!” hiess es nach den Herbstferien. Unsere Reise in den Orient starteten wir gemeinsam in der Wüste und thematisierten den Sand.

Mitten im Kindergarten steht eine kleine Wüste im Rahmen eines Sandkastens, in dem der kleine Muck mit seinem Vater lebt. Des Weiteren gehören mehrere Palmen, eine Hütte und drei Esel zu der kleinen Oase. Da im Sand kein Gemüse wächst und man eigentlich nicht wirklich Geld verdienen kann, erfand der kleine Muck die mit buntem Sand gefüllten Glasflaschen, die er auf dem Bazar verkaufen konnte. Jetzt kann er für sich, seinen Vater und die Esel Essen kaufen. Jedes Kind hat somit in kleinen Portionen Sand gefärbt. Als genug bunter Sand vorhanden war, wurde dieser in Schichten in Glasflaschen eingefüllt.

In einer Woche war das alltägliche Leben das Thema. Die Kinder erlebten einen Tag im Orient. Es gab Pfefferminztee zum Trinken. An einem Coiffeurstand konnten die Kinder sich frisieren, schminken und rasieren. Gewürze wie Zimt und Curry wurden probiert und nach verschiedenen Kriterien, wie Farbe oder Geschmack, geordnet.

Muster und Arabesken begleiteten uns über einen längeren Zeitraum immer wieder. Zentrierte Muster entstanden alleine und in Gruppen. Es wurden eigene Muster erfunden und die grossen Kindergartenkinder webten Papierteppiche. So wurden mathematische und gestalterische Kompetenzen erweitert und die Kinder übten sich in grosser Geduld und Ausdauer, denn an den Teppichen wurde jeweils mindestens vier Stunden gearbeitet.

Mit den Mustern kamen wir auf das Thema verzierende Rahmen gestalten. Nun sind wir daran Briefpapier herzustellen mittels Stempel oder bunten Seifenblasen auf dem Papier.

Mit dem Thema Geld setzten wir uns aus zwei Gründen auseinander. Der erste Grund war, dass vor den Weihnachtferien im Kindergarten ein Geschenkebazar stattfindet. Dort können die Eltern ihre Weihnachtsgeschenke bei uns einkaufen kommen. Wir setzten uns deshalb mit der türkischen Lira auseinander. Welche Farbe und Grösse hat die jeweilige Münze? Was steht drauf und gibt es Zeichen, die alle Münzen gemeinsam haben? So haben wir unterschiedliche Farben festgestellt. Wir bemerkten, dass der Wert der Münze mit der Grösse zusammenhängt und das überall der türkische Sichelmond mit Stern zu finden ist.

Der zweite Grund war das anstehende Schulhausfest. Am Schulhausfest betreuten die Kindergartenkinder Herbstmessestände in der Bürgerstube, an denen Kinder und Erwachsene spielen durften. So verkauften die Kinder Eintrittskarten und betreuten verschiedene Posten. Es gab das Mount-Everest-Spiel, eine Kegelbahn, einen Büchsenwerfstand, ein Angelspiel und eine Bonbonschleuder. Die Kinder instruierten die Besucher, überwachten die Handlungen, verteilten Stempel und bereiteten alles für die nächsten Besucher vor. So hatten sie jeweils eine halbe Stunde alle Hände voll zu tun. Den strahlenden Gesichtern nach zu urteilen, war es trotz Anstrengung ein voller Erfolg!

Bis zu den Weihnachtsferien werden wir uns noch weiter mit den Thema Licht und Verhandeln auseinandersetzen, damit wir alle Geschenke bereit haben und fit sind möglichst viel Spielgeld am Bazar zu verdienen. Wir lernen noch ein Türkisches Kinderlied und setzen uns mit Kamelen etwas genauer auseinander. Die Adventszeit steckt noch voller Überraschungen!

Willkommen im Kindergarten

Das neue Schuljahr hat begonnen. In meinen Kindergarten kommen nun täglich 17 Kinder. 

Die 11 Jungen und 6 Mädchen konnten in der ersten Woche sich schnell einleben. Die Konstellation mit den vielen Kleinen war für die Grossen zu Beginn eine schwierige Aufgabe, in der sie sich finden mussten. Jetzt kann ich sagen, dass die Grosse eine grosse Unterstützung für mich sind. Sie übernehmen die Spielleitung, erklären Regeln, binden alle ein und sind Vorbilder für die Kleinen. 

Die Anfangsphase im neuen Schuljahr steht im Zeichen des Kennenlernens. Die Kinder lernen mich, meine Regeln, den Kindergarten und die anderen Kinder kennen. Diese Zeit ist für diese jungen Menschen intensiv und anstrengen. Die Aufgabe aus vielen Individuen eine Gruppe zu formen hat mit dieser lustigen und lebendigen Gruppe nicht lange gedauert. In der Gruppe arbeiten wir an dem individuellen Entwicklungspotenzial der Kinder.  

Morgens arbeite ich mit den Kindern neben den Regeln und den Abläufen am Thema Schweiz. Mit grosser Begeisterung haben wir das Vier-Landessprachen-Lied gelernt. Wir singen die Strophe auf allen Sprachen der Schweiz: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Wir haben uns im Zuge der Geschichte «Schällenursli» mit den Tieren, die in den unterschiedlichen Regionen der Schweiz leben.  

Nachmittags werden verschiedene motorische Fertigkeiten geübt. Schneiden und Kleben stehen im Zentrum des Unterrichts. Die Kinder und ich geniessen diese Zeit, in der ich mir mehr Zeit für einzelne Kinder und Einzelförderung nehmen kann. 

Ebenfalls in die Anfangszeit des Schuljahres fallen die ersten Erfahrungen im Turnen und im Wald. Im Wald waren wir einen Morgen lang und haben Feuer gemacht, Hütten gebaut, Fangen gespielt und Stockbrot gemacht. Ein wunderschöner Tag!