Kindergarten Rübmatt

Lehrpersonen

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Lehrperson VHP:

 

 

Manuela Baldinger

Marianne Guye

Beatrice Hartmann

 

 


Stundenplan

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Wo wir sind

Schulhaus Rübmatt, Gassenbachweg 13, 4434 Hölstein, erster Stock

So sind wir zu erreichen

Alle Lehrpersonen (Ausnahme Religionslehrpersonen) sind neu zu erreichen unter: vorname.nachname@schulehoelstein.ch

Aktuelles

Auf dem Weg zu Frau Holles Haus

 

Es war einmal… In den Wochen bis zu den Fasnachtsferien tauchten wir in die Märchenwelt ein. Wir lernten das Märchen „Frau Holle“ der Gebrüder Grimm über die zwei ungleichen Mädchen kennen - die eine schön und fleissig, die andere hässlich und faul. Der Weg zu Frau Holles Haus spielte eine zentrale Rolle. Unser Märchenzwerg begleitete uns Stück für Stück. Zu Gesicht haben wir ihn zwar nie bekommen, aber da jeweils die Märchenkugel leuchtete und ein blauer Brief auf unserem Thementisch lag, wussten wir, dass er uns wieder besucht hatte. Im Brief stand immer eine Aufgabe, die wir zuerst lösen mussten. Dann hörten wir, wie das Märchen weiterging und haben etwas Passendes dazu gemacht. Wir bauten einen Brunnen, backten Brote, verarbeiteten Äpfel und verrichteten Haushaltsarbeiten. Die Puppenecke wurde zu „Frau Holles Wolkenhaus“ umgestaltet. Dort gab es alles zu tun, was im Haushalt so anfällt: Kochen, Putzen, Waschen, Bügeln und ab und zu gab uns Frau Holle auch Gedulds- und Ausdauerarbeiten wie Wolle aufwickeln oder Knöpfe sortieren. In das „Frau Holle-Stübli“ konnten wir uns zurückziehen und es uns auf vielen Kissen und Decken gemütlich machen. Hier schauten wir Winterbilderbücher an und im Hintergrund lief winterliche Musik. Am letzten Tag vor den Fasnachtsferien hatte sich der Märchenzwerg für uns eine ganz besondere Aufgabe ausgedacht. In einem Quiz konnten wir zeigen, wie gut wir das Märchen nun kennen. Durch das Beantworten der Fragen kamen wir der Schatztruhe Stück für Stück etwas näher und schliesslich durften wir sie öffnen. Darin befand sich für jedes Kind ein Kristall, den wir als Andenken an den Märchenzwerg behalten durften.  

Glisglis, wach uf, dä Samichlaus isch do!

Vom Zoo ging es in den letzten Wochen in den Wald. Der Siebenschläfer „Glisglis“ begleitete uns bis zum Samichlaustag. Wir lernten ihn und seine Lebensgewohnheiten kennen: Wie gross ist ein Siebenschläfer? Welches sind seine Feinde und welches sind seine Freunde? Was frisst ein Siebenschläfer? Glisglis erzählte uns, dass er als kleines Siebenschläferkind nicht einschlafen konnte, obwohl alle Siebenschläfer sich für den Winterschlaf bereitmachten. Nur Glisglis war einfach noch nicht müde. „Siehst du, Mama?“, zeigte er ihr seine weit aufgerissenen Augen. Aber ein Siebenschläfer, der nicht schlafen kann, der ist doch kein richtiger Siebenschläfer! Er probierte alles, um doch einschlafen zu können. Er riss sein Mäulchen weit auf, um zu gähnen, drehte sich von links nach rechts und wieder zurück, wälzte sich hin und her und her und hin… Aber alles nützte nichts. Dann kam ein Tier nach dem anderen, um ihm zu helfen. Die Tiere wurden dabei müder und müder - nur Glisglis war immer noch hellwach… Mittlerweile klappt es mit dem Einschlafen problemlos und Glisglis schläft - wie der Name andeutet – 7 Monate lang. Im Dezember schläft er daher normalerweise schon tief und fest. Nur dieses Jahr ist es anders: Er bekam nämlich mit, wie wir uns im Kindergarten auf den Samichlaus vorbereiteten und er wollte den Samichlaus auch so gerne treffen. Aber wie kann er bis zum 6. Dezember wach bleiben? Gemeinsam probierten wir, Glisglis diesen Wunsch zu erfüllen. Jeden Morgen weckten wir ihn deshalb mit einem Lied (Melodie von „Bruder Jakob“):

Chline Glisglis, chline Glisglis 

u-ufstoh, u-ufstoh 

ratz fatz us em Nestli 

ratz fatz us em Nestli 

ding ding dong 

ding ding dong

 

Und es hat geklappt! Am 6. Dezember machten wir uns gemeinsam mit Glisglis auf, um im Wald den Samichlaus zu suchen. Die Freude war gross, als wir schon nach kurzer Zeit dem Samichlaus begegneten. Glisglis durfte sogar auf den Schoss vom Samichlaus sitzen. Nachdem wir unser Versli aufgesagt hatten, bekamen wir einen feinen Grättimaa, Nüssli, Mandarinen und Schöggeli aus seinem Sack. Am nächsten Tag verabschiedete sich Glisglis dann von uns, um endlich in seinen wohlverdienten Winterschlaf fallen zu können.  

Während der Adventszeit hatte jedes Kind an einem Tag seine selbstverzierte Weihnachtsbaumkugel im Finkensack. Das bedeutete, dass dieses Kind für diesen Tag unser Adventskind war. Das Adventskind durfte während des Adventsrituals im Kreis verschiedene spezielle Aufgaben übernehmen wie zum Beispiel ein Schublädchen an unserem Adventskalender öffnen und eine weitere Kerze in der Kreismitte anzünden. So sahen wir genau, wie lange es noch dauert, bis ENDLICH Weihnachten ist. Gemeinsam mit unserem kleinen Fuchs „Foxi“ fieberten wir dem langersehnten Tag entgegen. Denn auch Foxi wünschte sich so sehr, dass das Christkind auch zu ihm und den Tieren in den Wald kommen würde. Während der Einlaufzeit arbeiteten wir in der Adventswerkstatt. Fleissig schmückten wir den Tannenbaum, packten Bauklötze als Geschenke ein, bastelten Weihnachtskarten, legten Tannenbäume mit Salzstangen und vieles mehr… Auch unser echter Tannenbaum neben dem Sitzkreis wurde prächtig geschmückt und in der letzten Woche roch es an einem Tag im ganzen Kindergarten fein nach Mailänderli. Und dann war es ENDLICH soweit – es war Weihnachten.


Zoo- ein Haufen Freunde hält zusammen

Die Schildkröte „Schilki“ und die Giraffe „Kianga“ begannen mit uns das neue Kindergartenjahr. Gemeinsam mit ihnen lernten wir uns kennen und fanden uns (wieder) in den Kindergartenalltag ein: Wie heissen die anderen Kinder? Wie begrüssen und verabschieden wir uns? Wie räumen wir auf? Welche Spielorte gibt es und wie spielen wir dort? Welche Regeln gelten im Kindergarten? Dabei konnten die „grossen“ Kinder aus dem 2. Kindergartenjahr den neuen Kindern vieles zeigen. 

Das Thema „Zoo“ begleitete uns in dieser Zeit. Wir lernten einige Freunde von Schilki und Kianga kennen und erlernten mit ihnen verschiedene Techniken wie Schneiden, Reissen, Leimen, Stempeln und Malen mit dem Pinsel. So hatten wir zum Beispiel für unseren Gepard viele Streifen gerissen, damit er sich im hohen Gras verstecken konnte. Schilki brachten wir das Leimen bei, sodass nicht wieder alle Fötzeli an ihrem Panzer festklebten und unserem Affen machten wir eine Freude, als jedes Kind einen Affen für über unseren Sitzkreis ausschnitt. Ab dann hatte er viele Spielkameraden zum Herumklettern. 

Das Bilderbuch „Ein Haufen Freunde hält zusammen“ zeigte uns auf, wie schön es ist, Freunde zu haben und einander zu helfen. Denn die kleine Schildkröte war anfangs der Geschichte sehr traurig. Alle anderen Tiere im Zoo sind flink und beweglich. Doch so sehr sie sich auch anstrengte, sie war immer die Langsamste. Ein Glück, dass die Schildkröte Freunde hat. Echte Freunde halten zusammen und helfen einander. Und auf einmal war die Schildkröte die Schnellste von allen. Auch wir machten die Erfahrung, was man alles gemeinsam schaffen kann, wenn man sich hilft. Als Gemeinschaftsarbeit beklebten wir eine riesige Schildkröte mit Fötzeli. Jedes Kind gestaltete ein Stück des Panzers. Am Körper arbeitete jedes Kind mit und so war die 1,5 Meter grosse Schildkröte innerhalb wenigen Morgen vollständig mit Fötzeli beklebt.

Die Überraschung war gross, als an einem Nachmittag vier echte Schildkröten zu Besuch kamen. Wir beobachteten die Tiere und bemerkten, dass Schildkröten gar nicht so langsam sind. Ständig mussten wir eine wieder auf das Tuch zurückholen. Mit selbstgebackenen Zopfteig-Schildkröten liessen wir diesen speziellen Nachmittag ausklingen.

Schellen -Ursli und Fasnachtsfieber

Zurück aus dem Orient ging es in den letzten Wochen ins Unterengadin. Die Schneeflocke „Wyssröckli“ brachte uns die Geschichte des Schellen-Urslis mit. Gemeinsam mit Wyssröckli haben wir viel gestaltet, getanzt wie auch musiziert und wir lernten einen alten Schweizer Brauch, den Chalandamarz, kennen. 

Jeden Tag hatten zwei Kinder einen Kochlöffel in ihrem Finkensack. Nach der Pause draussen bereiteten diese Kinder eine feine Suppe zu, deckten den Tisch und luden anschliessend zwei Kinder ein. 

Nachdem sich Wyssröckli von uns verabschiedet hatte, rückte die Fasnacht in den Mittelpunkt. Eifrig dekorierten wir unseren Kindergarten mit farbigen Konfetti und Girlanden um. 

Das Basler Bilderbuch „Fasnachts-Fieber“ brachte uns unsere Fasnacht näher. Was ist eine Blagette? Was ist eine Stägge-Ladäärne? Wie sehen ein Blätzlibaiass, ein Ueli und eine alti Dante aus? Vorfreudig auf den Fasnachtsumzug in Oberdorf stellten wir unser Schellen-Ursli-Kostüm her. Je näher der Umzug rückte, desto gespannter waren wir. Und dann ENDLICH! Am Nachmittag des letzten Kindergartentages vor den Fasnachtsferien war es soweit. 

1001 Nacht – Sinnesreise durch den Orient

Farbenfrohe und prachtvolle Ornamente, kostbare Stoffe und Teppiche, würzige Speisen, fremdartige Düfte und wehmütige Klänge…

Nach den Herbstferien stand der fliegende Teppich bereit, um uns auf eine Sinnesreise durch den Orient zu führen. Wir haben dabei eine andere Kultur kennengelernt, diese Andersartigkeit schätzen gelernt und Gemeinsamkeiten gefunden. Der Schwerpunkt lag in dieser Zeit auf unseren fünf Sinnen. Einerseits konnten wir mittels einer Werkstatt viele verschiedene Erfahrungen sammeln wie zum Beispiel Fehler auf dem Teppichmuster finden, Geräusche zuordnen, Formen und orientalische Ornamente im Sand ertasten sowie Gewürze und Düfte durch Schmecken bzw. Riechen erkennen.

Des Weiteren haben wir auf dem Bazar gehandelt und gefeilscht und ins Teehaus Gäste zu Tee und selbstgemachten Dörrfrüchten eingeladen. 

Der Esel Habibi war in dieser Zeit bei uns zu Besuch und erzählte uns seine Geschichte. Habibi lebte in Marokko beim Gewürzhändler Herr Mokka. Dieser behandelte sein Tier jedoch nicht gut und schliesslich schaffte es der kleine Esel wegzulaufen. Herr Mokka folgte ihm und erkannte immer mehr, was alles in seinem kleinen Esel steckt. Eine Geschichte über die bunte Welt des Orients und über die Bedeutung echter Freundschaft. 

Von der Raupe zum Schmetterling

Die kleine Raupe Nimmersatt und der Schmetterling Farfallina haben mit uns das neue Kindergartenjahr begonnen. Gemeinsam mit ihnen haben wir uns kennengelernt und uns (wieder) in den Kindergartenalltag eingefunden: Wie heissen die anderen Kinder? Wie begrüssen und verabschieden wir uns? Wie räumen wir auf? Welche Spielorte gibt es und wie spielen wir dort? Welche Regeln gelten im Kindergarten? Dabei konnten die „grossen“ Kinder aus dem 2. Kindergartenjahr den neuen Kindern vieles zeigen.

Die kleine Raupe Nimmersatt hat uns ihre Geschichte erzählt. Jeden Morgen legte die kleine Raupe Nimmersatt jemandem oder mehreren von uns etwas in unseren Finkensack, das sie an diesem Tag gegessen hat. An unserer Wand hinter dem Sitzkreis haben wir die Sachen anschliessend aufgehängt. Ab und zu kam es jedoch auch vor, dass die kleine freche Raupe Nimmersatt die Sachen vertauschte, sodass wir wieder Ordnung schaffen mussten. 

Seite für Seite hörten wir die Geschichte der kleinen Raupe Nimmersatt und gestalteten anschliessend die entsprechende Seite für unser eigenes Bilderbuch. Dabei haben wir verschiedene Techniken wie Schneiden, Reissen, Leimen, Stempeln sowie Malen mit dem Pinsel und Farbstiften angewendet. Das fertige Werk stellten wir dann stolz unseren Eltern und Geschwistern an unserem Geschichtennachmittag vor. 

Auch acht Distelfalterraupen wohnten bei uns im Kindergarten. Gespannt warteten wir darauf, dass sie sich verpuppen. Fünf Raupen haben sich schliesslich verpuppt, die wir einige Zeit später  als wunderschöne Schmetterlinge fliegen lassen konnten. 

Im Kindergarten Rübmatt sind die Hasen los

Nach den Fasnachtsferien bekamen wir Besuch vom Kaninchen „Charlie“. Gemeinsam richteten wir ihm einen Platz auf unserem Thementisch her und erfuhren viele Informationen rund um das Thema „Hase und Kaninchen“: Wie wird ein Kaninchen artgerecht gehalten? Was frisst es? Vor welchen Feinden muss es sich in Acht nehmen? Welche Unterschiede gibt es zwischen Hase und Kaninchen? 

Unser Kaninchen „Charlie“ kam jedoch nicht alleine zu uns in den Kindergarten, sondern brachte noch seine fünf kleinen Freunde mit. Zunächst mussten wir uns einigen, welche Kleingruppe für welches Kaninchen in den nächsten Wochen verantwortlich sein wird. Anschliessend suchte jede Kleingruppe einen Namen für ihr Pflege-Kaninchen. Nachdem die kleinen Kaninchen auf die Namen „Flip“, „Flop“, „Herzli“, „Kaspar“ und „Glöggeli“ getauft wurden, stellte jede Gruppe ein Nest her. Von nun an waren wir als Kleingruppe für dessen tägliche Pflege verantwortlich. Das hiess: Täglich vor unserem Znüni Körner, Frischfutter und Wasser geben, vor der Pause unser Kaninchen auf das Gras zu „Charlie“ setzen, damit es Auslauf und Gesellschaft hat und schliesslich um 12 Uhr es wieder zurück in sein Nest tun. Regelmässige Streicheleinheiten wie auch das wöchentliche Misten am Freitag gehörten ebenfalls zu den Aufgaben, die jeden Tag aufs Neue die Zusammenarbeit und eine faire Arbeitsteilung in der jeweiligen Kleingruppe erforderte. 

In der dritten Woche besuchten uns an den zwei Nachmittagen der Kaninchenzüchter Konrad Heid und seine Frau mit einigen ihrer Kaninchen, die wir streicheln und auf den Schoss nehmen durften. 

 Während der ganzen Zeit arbeiteten wir regelmässig an unserer Hasen-Werkstatt. 

 In der letzten Woche verwandelte sich der Kindergarten in eine Ostereier-Malwerkstatt. Fleissig wurden Eier für den Ostereierkranz künstlerisch bemalt.   

Des Weiteren arbeiteten wir eifrig an unserem Osternest. Dieses wurde dann am letzten Kindergartentag vom Osterhasen gut versteckt. Im Backofen, unter dem Regal, in der Puppenecke, hinter dem Sofa und, und, und… Schliesslich fanden wir alle unsere Osternester, die mit einem feinen Schoggi-Hasen und Schoggi-Eiern gefüllt waren.