Kindergarten Rübmatt

Lehrpersonen

Klassenlehrperson:

DaZ:

Lehrperson VHP:

 

 

Manuela Baldinger

Isabelle Rudin

Beatrice Hartmann

 

 


Stundenplan

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Wo wir sind

Schulhaus Rübmatt, Gassenbachweg 13, 4434 Hölstein, erster Stock

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So sind wir zu erreichen

Alle Lehrpersonen (Ausnahme Religionslehrpersonen) sind neu zu erreichen unter: vorname.nachname@schulehoelstein.ch

Es war einmal...

 

In den Wochen bis zu den Fasnachtsferien tauchten wir in die Märchenwelt ein. Wir lernten das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ der Gebrüder Grimm kennen: Esel, Hund, Katze und Hahn lassen sich nicht unterkriegen und machen sich gemeinsam auf nach Bremen, um dort Stadtmusikanten zu werden. Auf ihrem Weg kommen sie an einem Haus vorbei. Aus voller Kehle singen Räuber ein schauriges Lied. Die vier Tiere beschliessen, die Räuber zu verjagen. Womit? Mit herrlich lauter Musik natürlich.

 

In dieser Zeit legte unser geheimnisvoller Märchenzwerg uns immer wieder seine Kristalle in unsere Finken. Dies bedeutete, dass wir an diesem Tag ins Märchenland reisten. Durch einen goldenen Reifen und über den Märchenweg gelangten wir ins Märchenland. Den Märchenzwerg haben wir dort zwar nie gesehen, doch auf seinem Tisch im Kreis leuchtete jeweils seine Märchenkugel und immer wieder legte er uns einen Brief hin. So wussten wir, dass sich der Märchenzwerg ganz nah bei uns aufhalten musste. Zusammen mit unserem Märchenzwerg machten wir uns auf den Weg nach Bremen und lernten Stück für Stück die Tiere, deren Geschichte und die Räuber kennen. Wir musizierten, gestalteten ein Bild der vier Tiere und ein Räuberbild, bastelten Tannen für unseren Räuberwald, spielten das Märchen als Theater, mahlten Körner zu Mehl und verkleideten uns als Räuber. Als Abschluss veranstalteten wir ein Räuberfest. Wir lösten verschiedene Räuberaufgaben, verzierten Kekse zu Räubergesichtern und anschliessend assen wir wie im Märchen an den Tischen unseren Znüni.

Advent mit Zipf, Zapf, Zepf und Zipfelwitz

Wenns dusse fiin schneielet und dine s’Füür knischteret. Wenn alli Zwerge fliissig sind, denn weiss ja jedes Chind: S’cha nümm lang gaa denn isch d Wienacht daa, Glitzer, Cherze, helli Schtern, mir bached Herzli us Guezliteig ich ha die Ziit so gern.

(Stephanie Jakobi-Murer, Durs Jaar mit Zipf, Zapf, Zepf und Zipfelwitz)

 

Diese Liedzeilen haben uns täglich durch die Adventszeit begleitet. Die vier Zwerge Zipf, Luuszapf, Zepf und Zipfelwitz nahmen uns in ihren Zwergen-Weihnachtswald mit. Gemeinsam mit ihnen zündeten wir täglich eine weitere Kerze auf unserem Sternenweg an und legten einen weiteren Edelstein auf unsere Adventsspirale. So sahen wir genau, wie lange es noch dauert, bis ENDLICH Weihnachten ist. Tag für Tag erzählten uns die Zwerge anhand ihres Adventskalenders etwas Neues, was sie in der Zeit bis Weihnachten noch alles zu tun hatten. Zum Beispiel richteten sie sich für den Winter ein, fütterten die Vögel mit Kürbiskernen und brachten den Waldtieren frisches Heu, backten Mailänderli und Grättimanne, schlittelten um die Wette, besorgten einen Tannenbaum und schmückten diesen.

Auch wir arbeiteteten während der Einlaufzeit fleissig in unserer Adventswerkstatt. Wir konnten zwischen verschiedenen Posten auswählen wie zum Beispiel Tannenbäume schmücken, Sterne und Tannenbäume basteln, Sterne in einer Tastkiste suchen, eine Geschichte hören…

Jedes Kind hatte einmal einen Stern in seinem Finken. Dies bedeutete, dass dieses Kind für diesen Tag unser Adventskind war. Es durfte ein Kind einladen, um während des Freispiels unter dem Sternenhimmel zu weihnachtlicher Musik Tee zu trinken und ein Schöggeli zu essen. Danach konnte man es sich auf Kissen und unter einer kuscheligen Decke gemütlich machen und ein Weihnachtsbilderbuch anschauen.

Mit Rabe Socke ins neue Kindergartenjahr

Zusammen mit Rabe Socke starteten wir ins neue Kindergartenjahr. Wir lernten einander, den Kindergarten, die Turnhalle und die Umgebung kennen und fanden uns (wieder) in den Kindergartenalltag hinein. Für die vielen neuen Kinder gab es eine Menge zu entdecken und zu lernen. Die Kinder aus dem 2. Kindergartenjahr halfen den neuen Kindern sich im Kindergarten zurechtzufinden, indem sie ihnen vieles zeigten: Welche Spielorte gibt es? Wo sind die Sachen zu finden und zu verräumen? Welche Regeln gelten im Kindergarten? Welche Ämtli gibt es? Wie läuft es im Kindergarten ab? Stück für Stück lebten wir uns im Kindergarten und in der Gruppe ein.

Der kleine Rabe Socke war dabei stets an unserer Seite. Auch für ihn war der Kindergartenalltag völliges Neuland und er musste so einiges lernen. Zusammen mit ihm erprobten und vertieften wir erste Techniken wie das Schneiden, Reissen, Leimen und Malen mit dem Pinsel. So haben wir zum Beispiel viele Fötzeli gerissen und daraus ein Rabe Socke-Gemeinschaftsbild geschaffen, wir haben unsere Lieblingssocke aus Seidenpapierkügelchen gestaltet, die Wände zierten Rabe Socke-Bilder und durch die Fenster schauten freche Raben nach draussen. 

Die Bildung einer Klassengemeinschaft war in diesen ersten Wochen ein zentraler Punkt. Durch verschiedene Gruppenarbeiten erlebten wir, was man zusammen alles erreichen kann. Die frech-fröhliche Freundschaftsgeschichte „Alles meins!“ von Rabe Socke begleitete uns in dieser Zeit: Der kleine Rabe Socke ist eigentlich ganz nett, aber er stibitzt alles, was ihm vor den Schnabel kommt. Seine Freunde versuchen ihre Spielsachen vor ihm zu verstecken, aber Rabe Socke lässt sich immer neue Tricks einfallen, um an die Spielsachen zu kommen. Schlussendlich hat er ganz viele Spielsachen in seinem Nest, aber was nützen einem die tollsten Dinge, wenn man damit alleine spielen muss? Auch der kleine Rabe Socke merkte am Ende, wie schön es ist, etwas mit jemandem zu teilen und Freunde zu haben.