Kindergarten Rübmatt

Lehrpersonen

Klassenlehrperson:

DaZ:

Lehrperson VHP:

 

 

Manuela Baldinger

Isabelle Rudin

Beatrice Hartmann

 

 


Stundenplan

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Wo wir sind

Schulhaus Rübmatt, Gassenbachweg 13, 4434 Hölstein, erster Stock

So sind wir zu erreichen

Alle Lehrpersonen (Ausnahme Religionslehrpersonen) sind neu zu erreichen unter: vorname.nachname@schulehoelstein.ch

Aktuelles

Mit den drei Freunden ins neue Kindergartenjahr

In den vergangenen Wochen lernten wir einander, den Kindergarten, die Turnhalle und die Umgebung kennen und fanden uns (wieder) in den Kindergartenalltag ein. Die Kinder aus dem 2. Kindergartenjahr konnten den neuen Kindern vieles zeigen: Welche Spielorte gibt es? Wo sind die Sachen zu finden und zu verräumen? Welche Regeln gelten im Kindergarten? Welche Ämtli gibt es? Wie läuft es im Kindergarten ab? 

Besuch erhielten wir aus Mullewapp. Mit dem Fahrrad angereist kamen Johnny Mauser, Franz von Hahn und Waldemar für die ersten Wochen zu uns in den Kindergarten. Die 3 Freunde zeigten uns auf, wie schön es ist, Freunde zu haben. Dafür nahmen sie uns mit auf ihre abenteuerliche Fahrradtour. Wir lernten miteinander zu spielen, gerecht zu teilen, einander zu helfen und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Denn richtige Freunde gehen miteinander durch dick und dünn, beschliessen immer alles zusammen und helfen einander aus der Patsche. Und deshalb sind richtige Freunde einfach unbesiegbar. Wir hingegen lernten den 3 Freunden wie man schneidet, leimt, reisst, stempelt, knetet und malt. Und dadurch entstanden viele Basteleien. So drehten sich zum Beispiel in unserer Garderobe hoch oben an der Decke viele lustige Waldemars, an den Fenstern sah man Johnny Mausers und an den Schränken farbenfrohe Franz von Hahns. 

Vor den Herbstferien hiess es dann Abschied nehmen von den 3 Freunden, denn sie mussten zurück auf den Bauernhof Mullewapp, um dort wieder einmal zum Rechten zu schauen. Wir packten ihnen noch einen grossen Proviant ein und dann fuhren sie mit ihrem Fahrrad los. Doch an den Geburtstagen der Kinder kommen sie uns jeweils wieder besuchen. Auf diese Wiedersehen freuen wir uns bereits jetzt schon sehr.

Schuljahr 18/19

Schneeflockenreise

Scheeflöckli, Wyssröckli, du härzige Stärn, 

du bringsch üs dr Winter, mir hei di so gärn. 

Schneeflöckli, Wyssröckli, flüüg wiit übers Land, 

chum sitz uf mis Fenschter, chum sitz mr uf d‘Hand. 

 

Zusammen mit den Zwergen Zipf, Luuszapf, Zepf und Zipfelwitz erlebten wir die Herbst- und Adventszeit. Im Januar mussten die Zwerge für eine Weile zurück in den Wald, um in ihrem Zwergenhäuschen nach dem Rechten zu schauen. In dieser Zeit bekamen wir Besuch von „Schneeflöckli“. Es brachte uns das gleichnamige Bilderbuch mit. Als silbrig glitzernde Schneeflocke begaben wir uns gemeinsam mit „Schneeflöckli“ und ihren fünf Freunden auf eine spannende Reise. Denn jede Schneeflocke hatte einen anderen Wunsch, wohin sie fliegen wollte. Wir hielten die verschiedenen Lieblingsorte der Schneeflocken bildnerisch fest, sodass wir am Ende unser eigenes kleines Bilderbuch hatten. 

Die erste Schneeflocke zog es auf den höchsten Berg der Welt. „So können alle Leute zu mir hochschauen und mich bewundern.“ Die zweite Schneeflocke flog in den Wald zu den Tieren und setzte sich auf eine Tanne. „So kann ich den Bären, Füchsen, Vögeln und Hirschen zuschauen.“ Die dritte Schneeflocke flog in ein Land, in dem die Schlösser farbig bemalt sind und goldene Kuppeldächer und Turmspitzen haben. Sie setzte sich auf den höchsten Turm. „So glänze ich wunderschön.“ Die vierte Schneeflocke wollte noch nicht landen. Sie flog weiter über das Meer bis sie wieder Land unter sich sah. Dort setzte sie sich auf den höchsten Turm einer Burg. „So sehe ich weit über das Meer.“ Die fünfte Schneeflocke flog in ein Land, wo es nur Schnee und Eis hat. Auf einem Iglu lässt sie sich nieder. „So bin ich bei meinen vielen Freunden und kann mit ihnen spielen.“ Nur „Schneeflöckli“ wollte noch nicht landen: „Ich will an die Wärme.“ Und so flog es bis es auf einem Fenstersims eines kleinen Häuschens landete. Es schaute zum Fenster hinein und sah, wie im Ofen ein Feuer brannte. „Wie warm und freundlich es hier ist.“ „Schneeflöckli“ blieb viele Wochen auf dem Fenstersims sitzen. Die Sonne kam von Tag zu Tag etwas mehr hervor. Bald fingen andere Schneeflocken an zu zittern und fielen vom Fenstersims. „Scheeflöckli“ schmiegte sich eng an ein grosses Blatt im Blumenkistchen. Der Schnee verschwand und die Schneeglöckchen im Blumenkistchen öffneten sich. „Schneeflöckli“ schaute zum grössten Schneeglöckchen auf. Noch nie hatte es etwas so Schönes gesehen. Sein Herz wurde warm vor Glück, so warm, dass auch es nun glücklich dahinschmolz.

Herbst- und Adventszeit

Zusammen mit den Zwergen Zipf, Zapf, Zepf und Zipfelwitz erlebten wir die Herbst- und Adventszeit. Das Bilderbuch „Eine Suppe für Zipf“ begleitete uns durch die ersten Wochen. Wir unterstützten die Zwerge bei ihren Vorbereitungen für den Herbstmarkt. Dort tauschen sie allerlei Selbstgemachtes gegen andere Dinge, die sie im Winter brauchen. Als schliesslich alles in Säcke, Gläser und Flaschen abgefüllt war, begleiteten wir die Zwerge auf den Herbstmarkt. Dazu wurde der Kindergarten in einen kleinen Markt verwandelt. An verschiedenen Ständen tauschten wir Haselnüsse gegen warme Socken, Rosinen gegen feinen Waldhonig, Himbeersirup gegen Baumnüsse. Der Zwerg „Zipf“ lernte uns, wie man eine feine Suppe kocht. Doch diese schmeckte dieses Jahr ein bisschen anders als sonst. Denn die Zwerge bekamen ein geheimnisvolles Päckchen von der anderen Seite des Meeres. Wir gingen diesem geheimnisvollen Päckchen auf die Spur und lernten verschiedene Gewürze kennen, die die Suppe so besonders machten. In unserem Zwergenstübli gab es dann täglich frische hausgemachte Suppe, die wir selber nach dem Zwergenrezept und mit den Gewürzen aus dem Päckchen zubereiteten.

Im Advent arbeiteten wir während der Einlaufzeit in unserer Adventswerkstatt. Wir schmückten Tannenbäume, packten Bauklötze zu Geschenken ein, bastelten Weihnachtskarten, legten Tannenbäume mit Salzstangen… Anschliessend gingen wir ins Zwergen-Weihnachtsland. Die vier Zwerge erzählten uns Tag für Tag anhand ihres Adventskalenders etwas Neues, was sie in der Zeit bis Weihachten alles zu tun haben. Zum Beispiel brachten sie den Waldtieren frisches Heu, backten Mailänderli und Grättimanne, bauten einen Schneemann, bastelten Sterne und schmückten den Weihnachtsbaum. Täglich erleuchtete eine Kerze mehr in der Kreismitte, sodass wir genau sehen konnten, wie lange es noch dauert, bis ENDLICH Weihnachten ist. Jeden Tag hatte ein anderes Kind einen der Zwerge im Finkensack und seine Zwergenmütze am Garderobenhaken. Dieses Kind durfte im Sternenzelt mit den Zwergen und einem weiteren Kind zu weihnachtlicher Musik Tee trinken und ein paar selbstgemachte Gutzi essen. 

Vom Ei zum Marienkäfer

Gemeinsam mit unserem Marienkäfer „Felix“ starteten wir ins Kindergartenjahr. Wir lernten einander kennen und fanden (wieder) in den Kindergartenalltag hinein. Das Thema „Marienkäfer“ begleitete uns in dieser Zeit. Zusammen mit Felix erlernten wir verschiedene Techniken wie Schneiden, Reissen, Leimen sowie Zeichnen und Malen mit unterschiedlichen Stiften und mit dem Pinsel. So haben wir zum Beispiel aus Papierstreifen jede Menge kleine Blattläuse geschnitten, Grashalme aus grünem Papier für Felix gerissen, Marienkäfer gezeichnet, Marienkäfer mit kleinen schwarzen Seidenpapierkügelchen verziert und welche aus roten Seidenpapierfötzeli gebastelt… 

Die Entwicklung vom Ei zum Marienkäfer erlebten wir hautnah mit. Gespannt warteten wir darauf, dass aus den Eiern kleine Larven schlüpfen, diese sich dann verpuppen und es daraus schliesslich Marienkäfer geben würde. Wir hatten Glück und konnten schon bald viele Marienkäfer fliegen lassen. 

Weiter war die Bildung einer Klassengemeinschaft ein sehr zentraler Punkt in dieser Zeit. Die Geschichte von Felix und seinem Freund, dem Glühwürmchen, zeigte uns auf, wie toll es ist, Freunde zu haben. Das zweite Bilderbuch über Käfer „Kalle“ handelte davon, dass wir einander akzeptieren so wie wir sind. Denn Kalle ist ein bisschen anders als seine Freunde. Einer seiner Füsse ist falsch angewachsen. Deshalb ist er nicht der Schnellste und immer wieder passieren ihm Missgeschicke. Aber Kalle kann auch manches, was die anderen nicht können… 

Am letzten Nachmittag vor den Herbstferien brachte Felix uns ein ganz spezieller Marienkäfer mit - nämlich einer aus Zopfteig. Wir backten feine Marienkäfer und liessen die Zeit mit Felix bei einem gemütlichen Zvieri ausklingen. Wir freuen uns bereits schon jetzt, wenn uns Felix an den Geburtstagen jeweils besuchen kommt.